Laufen für Anfänger – 10 Lauftipps für Anfänger

Laufen für Anfänger ist eigentlich ganz einfach. Laufhose sowie Laufshirt anziehen, Laufschuhe schnüren und schon kann es losgehen. Doch so einfach, wie es sich vielleicht anhört, ist es nämlich gerade für Laufanfänger nicht. Oft mangelt es an der nötigen Motivation, der Trainingspartner fehlt oder das Wetter ist zu schlecht für einen Lauf. Dabei gibt es ein paar Regeln, um genau diese Unwägbarkeiten abzustellen.

10 Lauftipps für Anfänger

1. Vorher einen Arzt besuchen

Wer sowieso vorher regelmäßig Sport getrieben hat der kann bedenkenlos zum nächsten Punkt übergehen. Diejenigen, die noch nie Ausdauertraining gemacht haben, die sollten vorher einen Arzt besuchen. Besonders wenn Sie schon Probleme mit dem Herzen, dem Kreislauf oder dem Blutdruck haben.

2. Nicht übertreiben

Laufanfänger neigen dazu es mit dem Sport zu übertreiben. Frei nach dem Motto “Schnell mal eben abnehmen”. Dabei zeichnet sich das Ausdauertraining durch einen entscheidenden Faktor aus, nämlich Ausdauer. Vermeide die “zus”, also zu viel, zu schnell und zu oft. Deine Muskulatur gewöhnt sich schnell an das Lauftraining, aber Deine Gelenke, Knochen, Sehnen und Bänder benötigen einige Wochen bis sie die Laufbelastung tolerieren.

3. Realistische Ziele stecken

Gleich einen Marathon zu finishen dürften wohl die wenigsten Menschen schaffen. Stecke Dir Ziele, die Du auch erreichen kannst. Das erste Ziel könnte lauten, in 12 Wochen einen 5 Kilometerlauf zu schaffen. Das Lauftraining dafür wird mit Laufeinheiten bestehend aus einer Minute locker laufen und einer Minute gehen gestartet. Versuche das eine halbe Stunde durchzuhalten. Geschafft? Dann sollten die ersten drei Laufeinheiten in diesem Bereich liegen.

4. Langsam steigern

In der zweiten Woche steigerst Du Dein Lauftraining, aber langsam. Jetzt werden die Laufintervalle etwas größer. Also zwei Minuten locker laufen und eine Minute gehen. Wiederum eine halbe Stunde.

5. Regelmäßig laufen

Drei Laufeinheiten wöchentlich erzielen bereits einen optimalen Effekt für Deine Gesundheit. Wenn Du diese Anzahl ein paar Monate durchhältst wirst Du Dich deutlich besser fühlen.

6. Moderates Tempo

Laufe als Laufanfänger nicht zu schnell. Moderates Lauftempo heißt, dass Du Dich während des Laufes in ganzen Sätzen unterhalten kannst ohne zu japsen.

7. Regeln schaffen

Laufe immer zu festgelegten Zeiten, also etwa Dienstag und Donnerstag um 18 Uhr sowie am Samstag um 11 Uhr. Dadurch schaffst Du Dir selbst eine Motivationshilfe. Dein innerer Schweinehund wird es Dir danken!

8. Laufpartner

Deutlich geselliger und motivierender wird das Laufen mit einem Laufpartner. Solltest Du in Deinem Freundes- oder Bekanntenkreis niemanden für das Laufen überzeugen können, dann findest Du mit Sicherheit einen Lauftreff in Deiner Umgebung.

9. Abwechselungen einbauen

Wenn Du Glück hast, dann verläuft Deine Laufstrecke in der Nähe eines Trimmpfades. Unterbreche den Lauf und mache ruhig ein paar Kraftübungen. Oder Du änderst Deine Laufstrecke und läufst mal direkt im Gelände.

10. Führe ein Trainingstagebuch

Deinen Erfolg kannst Du am Besten verfolgen, wenn Du als Laufanfänger ein Trainingstagebuch führst. Dazu trägst Du sowohl Deine Trainingsziele als auch die erfolgten Laufeinheiten ein.