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Streak-Tag 954: Anstrengendes Heimjubiläum

Das mein 10. Heim-Marathon so anstrengend werden würde, hätte ich nicht gedacht.

Schon wieder schreibe ich einen Laufbericht erheblich später als gewohnt. Dieses Mal sind es immerhin 6 1/2 Wochen. Auch daran muss ich einige Dinge ändern. Jetzt aber zu meinem Bericht 🙂

Mein 10. Heimmarathon sollte gleichzeitig mein 50. reiner Marathon sowie der 10. Marathon/Ultramarathon in diesemm Jahr werden. Das nenne ich mal eine Ansammlung von Nullern!

Begonnen hat dieses Vorhaben bereits im letzten Jahr. Unsere liebe Laufmauselke aus Falkensee war bisher 2 Mal beim Bremen-Marathon, hat die traditionelle Strecke aus verschiedenen Gründen aber nie gemacht. So habe ich ihr 2016 versprochen sie in diesem Jahr über die Distanz von 42,195 Kilometern zu bringen.

Nach dem Abholen meiner Startnummer ging es zur Racebooker Pastaparty ins „Bei Paolo“ in die Knochenhauer Straße. Es war wieder einmal ein schöner Abend unter lieben Läufern. Mir sind die Racebooker einfach ans Herz gewachsen. Am Marathontag ging es ungewohnt mit den Öffentlichen zum Start. In der Straßenbahn wurde ich von mehreren Fahrgästen auf den Lauf angesprochen….das hatte schon was.

Vor dem Start wurde das obligatorische Foto der Racebooker geschossen.

Elke und ich positionierten uns im hinteren Bereich. Sie hat auch die ersten Galloway-Bereiche komplett mitgemacht. In Habenhausen war ihr das aber zu dösig und sie lief langsam weiter. Ich machte mit dem Rindergerenne weiter und holte in den Laufbereichen auf Elke auf. Das hat mich natürlich gehörig aus dem Takt gebracht, da ich sonst mein eigenes Tempo laufe. Wir sind ziemlich langsam unterwegs gewesen. Mehrfach haben wir den Besenwagen im Nacken gespürt 🙂

In Walle ging mir dann selbst der Saft aus. Zwischenzeitlich hatte ich bereits Dextro Liquid zu mir genommen, da ich gefährlich nahe am Unterzucker war. Bei Kilometer 34 habe ich mir ein wenig Motivation von meiner Maus geholt. Sie wollte mir noch Jubin zustecken, was ich aber nicht benötigte, da der Weyher Lauftreff wenig Meter dahinter immer einen gut bestückten VP hat. Dort nahm ich auch erstmal einen Haufen Kohlehydrate ein. Bis zum Ziel sind wir stetig voran gekommen.

Auf der Zielgeraden sind wir Händchen haltend gelaufen. Sodass Elke endlich ihren 1. Bremen-Marathon gefinisht hat. Mission erfüllt würde ich sagen 😉

Fazit: Ein schöner Marathon, den ich leider nicht in meinem Tempo gelaufen bin.

Datum: 01.10.2017 um 9:31 Uhr
Strecke: 42,20 km (Marathon)
Laufzeit: 5:29:09 Stunden
Pace: 07:48 Minuten
Trainingstyp: Wettkampf
Wetter: Sonne, SW, 1 m/s, 18 Grad

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