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Tag 788

Sonntag, 26.04.2009 um 9:10 Uhr

Der Fluch des ersten Marathons…….

Jedes Mal das selbe, meinen ersten Marathon im Jahr laufe ich immer im Bereich um die 4:40; in Bremen 2005 waren es 4:47, in Hesel 2007 waren es wieder 4:47, in Kiel 2008 waren es 4:40 und in Hamburg 2009 waren es 4:43 und immer gab es andere Vorzeichen.

Der diesjähriges Hamburg-Marathon hat mit einem Chaos angefangen. Zuerst mussten wir auf der A1 durch zig Baustellen fahren, entsprechend langsam kamen wir voran. Kurz vor dem Elbtunnel wurden wir per Radio Hamburg darauf hingewiesen, das die letzten 8 KM mit einer zusätzlichen Wartezeit von 40 Minuten verbunden wären. Also haben wir die nächste Abfahrt genommen und sind quer durch die Stadt zur Messe gefahren. Dort schnell die Unterlagen abgeholt und in Richtung Hotel. Das war dann schwieriger als gedacht, da ich dieses Mal die Wegbeschreibung von Map24 genommen habe. Wir haben 30 Minuten länger benötigt als veranschlagt, da Hamburg einfach sehr schlecht oder gar nicht ausgeschildert ist. Im Hotel angekommen, haben wir uns erst einmal frisch gemacht und sind zur Pasta-Party zu Frank gefahren. Das war dann auch etwas schwieriger als gedacht, da wieder ein paar wichtige Abzweigungen nicht ordentlich ausgeschildert waren. Letztendlich sind wir dann mit hängendem Magen gegen 18:30 Uhr bei Frank und Heike aufgeschlagen.

Die Pasta-Party war sehr schön, wir haben die anderen positiv Verrückten kennengelernt und uns sehr gut amüsiert. Danke nochmals an dieser Stelle für die schöne Pasta-Party an die Organisatoren Heike und Frank!!!

Wir Fories haben uns an der alten Feuerwache zu einem Fototermin kurz vor dem Lauf getroffen und danach ging es in Block K. Das war zwar nicht der Block, den wir alle auf der Nummer stehen hatten, aber wir wollten halt zusammen laufen.

Beste Laune vor dem Lauf - Hamburg-Marathon 2009

Beste Laune der Streak-Runner vor dem Lauf.

Der Marathon begann für uns um 9:10 Uhr und war für mich sehr schön, da ich mit einigen Forenmitgliedern laufen konnte. Leider hat sich Ingeborg bereits kurz nach dem Start abgesetzt und ist alleine gelaufen. Sepp und Elke waren sehr weit vor uns und Bine musste den Besenwagen ausbremsen. Ich bin bis KM 17 in einer Gruppe mit Andrea, Frank und Hans gelaufen. Ab KM 32 hatte ich dann immer mal wieder mit Herzstichen zu kämpfen und musste ein paar Gehpausen einlegen. Hans ist dann immer aufopferungsvoll bei mir geblieben.

Hans und Andreas - Hamburg-Marathon 2009

Zwei Rücken können noch mehr entzücken 🙂

So um KM 33 haben wir dann Ingeborg wieder getroffen. Sie lief vorher die ganze Zeit so um die 3 Minuten vor uns. Bei KM 34 habe ich ihn dann alleine losgeschickt, da die Schmerzen sich bei mir so langsam eingependelt haben. Ich habe dann immer Gehpausen eingelegt und hin und wieder war ich auch im Laufschritt unterwegs. Leider habe ich dann auch Ingeborg bei KM 38 wieder verloren, da sie eine Bekannte am Straßenrand begrüßt hat. Nach dem Lauf haben wir uns mit ein paar Fories in der alten Feuerwache getroffen und die ersten Infos ausgetauscht.

Die Läufer wurden wieder sehr frenetisch von den massenhaften Zuschauern angefeuert. Besonders am Eppendorfer Baum (?) war absolutes Gänsehautfeeling. Das Wetter war aber mit 25 Grad und kaum Schatten ein wenig zu heftig. Die Organisation an der Strecke und im Läuferdorf hat in diesem Jahr deutlich besser geklappt als im letzten Jahr.

Fazit: Ein schöner, heisser und anstrengender Marathon mit einer tollen Stimmung.

Strecke: 42,195 km (Marathon)
Zeit: 4 Stunden, 43 Minuten und 36 Sekunden
Pace: 6 Minuten und 36 Sekunden
Wetter: Sonne, Wind S, 2 m/s, 12-25 Grad

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